Stell dir eine Frittenbude mit Fließband vor: Pommes kommen im Sekundentakt heraus, sehen identisch aus – und schmecken nach Pappe, weil niemand Salz oder Soße nach Gefühl dosiert. Genau so arbeitet ein ungeprüfter KI-Content-Bot.
- Halluzinationen: Modelle erfinden Quellen, Zahlen oder sogar komplette Studien, wenn echte Daten fehlen. Du merkst das erst, wenn ein verärgerter Leser dir den Screenshot mailt.
- Copyright-Fallen: Das LLM mixt Trainingsfetzen aus urheberrechtlich geschützten Texten. Ein Abmahnbrief kostet schnell mehr als ein ganzes Redaktionsbudget.
- Einheitsbrei: Ohne menschliche Tonalität klingt alles nach „Hallo, hier ist dein generischer Ratgeber“. Wer soll da Lust auf deine Marke bekommen?
Praxisblick: Ein Reiseportal ließ KI unbeaufsichtigt Destinationen beschreiben; Besucher wurden auf nicht mehr existierende Fährrouten geschickt. Ergebnis: Rückerstattungen, 1-Sterne-Bewertungen, Trust-Siegel futsch.
Take-away: KI tippt schnell, aber erst du gibst Würze, prüfst Fakten und sicherst die rechtliche Seite. Ohne Chefkoch wird die Content-Kantine ungenießbar.

